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1873 - 1896

Im Sommer 1873 beschlossen Senat und Bürgerschaft, die neue höhere Bürgerschule, die die erste dieser Art in Hamburg war, in der Neustadt zu gründen, weil es damals in diesem Stadtteil keine höheren Privatschulen gab und weil als Einzugsgebiet für die neue Schule die Vorstadt St. Pauli eingeplant werden konnte.
   Am 13.10.1873 wurde die Höhere Bürgerschule in gemieteten Räumen eines Hauses in der Poolstraße, in der Nähe des Holstenplatzes, eröffnet. Zum Leiter der Schule, die zunächst von 91 Schülern besucht wurde, war Professor Dr. Redlich ernannt worden. Die Schülerzahl wuchs schon in den nächsten Jahren auf über 300 an; daher mußten einige Klassen in einem Gebäude "Bei den Kohlhöfen" untergebracht werden. Und 1877 siedelte die Schule nach dem Lombardgarten in ein neues Volksschulgebäude um.
   Erst fünf Jahre nach der Gründung, am 14.10.1878, erhielt die Höhere Bürgerschule ihr eigenes Haus vor dem Holstentor, auf dem dreieckigen Platz zwischen der Karolinenstraße, der Glacischaussee und dem Weg bei den Kirchhöfen.

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